Begrifflichkeiten im Devisenhandel

Bevor jemand in den Devisenhandel einsteigt, sollten die Grundlagen geschaffen werden. Nicht nur das, Wie ist, hier ausschlaggebend, sondern auch das Was. Diese Grundlagen werden in Kursen zum Beispiel online vermittelt. Zudem findet sich jede Menge Informationsmaterial.

Was verbirgt sich hinter dem Devisenhandel?

Begrifflichkeiten im Devisenhandel

Bei Devisen handelt sich um Währungen. Die meist Gehandelten sind:

  • US-Dollar
  • Euro
  • Yen
  • Schweizer Franken
  • Pfund-Sterling

Lange Zeit war der Dollar die stärkste Währung auf dem Markt. Bereits im 18. Jahrhundert eingeführt, ist er heute noch mit ausschlaggebend für die Benzin- und Heizölpreise. Als der Euro im Jahr 2002 als offizielle Währung eingeführt wurde, war dieser eine direkte Konkurrenz zum Dollar. Andere Währungen wie der Yen oder die Schweizer Franken waren eine Zeit lang nach der Einführung an den Dollar gekoppelt. Später waren sie aber als eigenständige Währung handelbar.

Devisen- oder Wechselkurs?

Der Wechselkurs kommt dann in Betracht, wenn für eine Reise in ein anderes Land Geld umgetauscht wird. Hierbei ist reales Geld für den Geldbeutel im Spiel.

Der Devisenkurs kommt bei elektronischen Geschäften zum Tragen. Er wird beeinflusst vom Handeln der anderen, die auf diesem Markt aktiv sind. Durch die Möglichkeit es Handels online, ist ein schneller Zugriff möglich, was zu schnellen Veränderungen führt. Diese können höhere Gewinne nach sich ziehen, aber auf der anderen Seite auch für Verluste stehen. Der Handel läuft über Forex-Broker, die die passende Plattform dafür bieten. Bevor ein solcher Broker gewählt wird, ist es sinnvoll die Konditionen zu vergleichen, um das geeignete Angebot für die eigenen Bedürfnisse zu bekommen.

Der Handel bringt weitere Begriffe

Beim Handel an sich kommen Begriffe wie:

  • Pip
  • Long
  • Short
  • Spread
  • Margin
  • Leverage
  • uvm.

Bei einem Pip handelt es sich um die Veränderung des Kurses nach unten oder oben. Dieser wird in der vierten Stelle nach dem Komma angezeigt, wodurch der Gewinn oder Verlust angezeigt wird.

Wer auf Long setzt, erwartet, dass der Kurs in nächster Zeit ansteigt und so Gewinne einfährt. Im Gegensatz dazu steht Short. Hier wird auf einen Kurs gesetzt, der in nächster Zeit absinkt. Hierbei besteht der Unterschied zum Aktienhandel, wo nur auf steigende Kurse gesetzt wird. Beim Devisenhandel ist jedoch beides möglich.

Oft taucht der Begriff Spread auf oder die Geld-Brief Spanne. Beim Handeln mit Devisen oder auch mit Wertpapieren wird zwischen einem Geld- und einem Briefkurs unterschieden. Letztgenannter ist der höhere. Er bezeichnet den Wert, zudem jemand die Aktie oder Devise kaufen möchte. Der Geldkurs bezeichnet den Wert, zu dem jemand verkaufen möchte. In der Fachsprache wird hier auch von Bid und Ask gesprochen.

Um Handeln zu können, muss eine gewisse Höhe an Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Dies wird bei der Brokerplattform gemacht. Je nach Anbieter ist diese bis zu 10 Prozent des Betrages, der gehandelt werden soll. Wenn die Höhe der Sicherheitsleistung nicht mehrausreicht, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Position wird geschlossen oder es wird die Sicherheitsleistung erhöht. Bei dieser Sicherheitsleistung handelt es sich um das Margin.

Überblick und Einblick

Um einen Einblick in die Welt des Devisenhandels zu bekommen, werden häufig Demokonten angeboten. Diese ermöglichen mit fiktivem Geld einen Einblick. Wer mit echtem Geld in diesen Markt einsteigen möchte, der sollte sich gut informieren, das Weltgeschehen im Blick behalten und sich Grenzen setzen.

Risikohinweis: Forex, Aktienhandel und CFDs sind gehebelte Produkte. Sie sind mit einem hohen Risiko verbunden und sind daher nicht für jeden Anleger geeignet, da Ihr Kapital in gefahr sein könnte. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Risiken verstehen.

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