Den richtigen Broker für den Forex Handel finden

Der Devisenhandel ist eine hochspekulative Angelegenheit. Trotzdem braucht jeder Anleger einen guten Broker an seiner Seite. Doch wie findet der Neuling auf diesem Terrain einen zuverlässigen und guten Broker? Es gibt ein paar Punkte auf die geachtet werden sollte.

Keine zu hohen Spreads

richtigen Broker finden

Ein Broker verkauft und kauft Währungen im Auftrag des Anlegers. Als Verdienst erhält er eine Provision, die im Fachjargon „Spread“ genannt wird. Devisenbroker können als Gesellschaft oder als Einzelperson tätig sein. In den gängigsten Währungspaaren sollte ein Broker in der Lage sein, geringe Spreads anzubieten. Demnach sollten drei bis fünf Spreads für die Hauptwährungen Dollar, Euro oder Britische Pfund nicht überschritten werden. Anfänger sollten sich zuerst für fixe Spreads entscheiden. Wer schon ein wenig sattelfest im Handel mit Währungen ist, kann sich überlegen, mit wechselnden Spreads zu arbeiten.

Wichtige Airbag-Funktion

Besonders für Anfänger im Devisenhandel ist die so genannte Airbug-Funktion wichtig. Sie schützt den Anleger vor zu hohen Verlusten. Sollte sich die Marktlage gegen den Anleger richten, verliert er nur seine Einlage. Wird mit dem Broker keine Airbag-Funktion vereinbart, unterliegt der Anleger der so genannten „Nachschusspflicht“. Sie tritt ein, wenn die Deckung der Verluste nicht durch das vorhandene Kapital gewährleistet ist.

Stopp-Loss-Order Garantie

Eine Stopp-Loss-Order sind Stopp-Aufträge, sowohl Stopp-Buy, als auch Stopp-Sell-Aufträge. Bei einigen Brokern sind diese Aufträge kostenpflichtig. Um sich vor Kursverlusten zu schützen, kommt die Stopp-Sell-Order in Frage. Sie wird vorwiegend bei Long-Positionen angewendet. Sobald der Preis unter das vorgegebene Niveau fällt, wird die Position glattgestellt. Der Stop-Buy-Auftrag kommt meist bei Short-Positionen zum Einsatz. Steigt der Preis über die angegebene Marke, wird er ausgeführt.

Demokonten

Anfänger sollten darauf achten, dass der Broker seiner Wahl Demokonten anbietet. In der Regel laufen sie 14 bis 30 Tage. Der Clou – der Anfänger kann hier unter „echten Marktbedingungen“, die simuliert werden, üben und sich in die Materie sinnvoll einarbeiten. Das Übungskonto wird mit 50.000 bis 100.000 Dollar ausgestattet und ermöglicht dem zukünftigen Trader mit Echtzeitkursen zu handeln. Ein Risiko besteht hier natürlich nicht, denn das Konto dient alleine der Übung.

Depotgröße beachten

Als Depotgröße wird das Anfangskapital bezeichnet, das Trader einsetzen müssen um einen Account eröffnen zu können. Experten raten dazu, sich nicht nur auf sehr kleine Konten zu konzentrieren, sondern Standardkonten in Erwägung zu ziehen. Bei extrem niedriger Kapitaldecke kann der Anleger sehr schnell aus der bestehenden Position geworfen werden. Wer einen Zwangsausstieg vermeiden möchte, sollte mit einer höheren Kapitaldecke arbeiten, die ein vernünftiges Hebelverhältnis bietet.

Preis-/Leistungsverhältnis prüfen

die Broker vergleichen

Wer ein Forex-Konto bei einem Broker eröffnet, muss sich vorab über die Kontoführungsgebühren und die verschiedenen Überweisungsbedingungen erkundigen. Ständige Abbuchungen und Überweisungen summieren sich ziemlich schnell und belasten das Konto. Jeder sollte sich auch über zusätzliche Kosten erkundigen, die bei der Eröffnung eines Forex-Kontos zuerst nicht ersichtlich sind. Oftmals ist die Einlagensicherung in einem anderen Land und es gelten die rechtlichen Bedingungen dieses Landes. Wie hoch ist die Einlagensicherung? Diese Frage sollte sich jeder Anfänger stellen. Auch die Frage nach der zuständigen Aufsichtsbehörde und der kontoführenden Bank ist sinnvoll. Jeder gute Broker sollte ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten können.

Nicht nur Devisen im Angebot

Pluspunkte für jeden Trader kann auch der Handel mit Rohstoffen wie Gold, Silber oder Rohöl sein. Einige Broker bieten diese Option zusätzlich zum Handel mit Devisen an.

Charttechnik und Tools

Der Devisenhandel wird geprägt durch technische Analysen, Indikatoren und der Charttechnik. Einige Broker bieten den Devisenhandel auch aus dem Chart an. Diese Möglichkeit ist für diejenigen interessant, die nicht mehrere Monitore geschaltet und die über keinen 22- oder 24 Zoll Monitor verfügen.

Risikohinweis: Forex, Aktienhandel und CFDs sind gehebelte Produkte. Sie sind mit einem hohen Risiko verbunden und sind daher nicht für jeden Anleger geeignet, da Ihr Kapital in gefahr sein könnte. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Risiken verstehen.

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